Dateiformate

Dateiformate

Es gibt eine Vielzahl an Dateiformaten, die uns auch fast alltäglich begegnen.
Meisten tauchen sie als Abkürzung hinter der Datei auf, z.B. bei Videos: titel.wmv
Aber für was genau steht diese Abkürzung? Ich werde es nun anhand dieses Beispiels erklären:

Windows Media Video (WMV)

„WMV ist ein proprietärer Videocodec von Microsoft und Teil der
Windows-Media-Plattform.“

Zunächst müssen wir erst mal folgende Fremdwörter klären, damit wir den einleitenden Satz verstehen können:

proprietär heißt im Eigentum befindlich (der Nutzer kann die Software frei benutzen)
Videodec ermöglicht die Kodierung und Dekodierung von digitalem Videomaterial (notwendig zur Wiedergabe)
Microsoft ist ein multinationaler Software- und Hardwarehersteller
Windows-Media ist eine Plattform von Microsoft, die unter anderem Audio – und Videodateien wiedergibt

Das Videodateiformat ist für Streaming-Videos . Es hat hohe Kompressionsraten und bietet CIF-Darstellformat (mit einer Auflösung von 352 x 288 Pixeln) bei Übertragungsraten von 250 kbit/s.
Zudem unterstützt das WMV-Format den Kopierschutz mittels digitalem Rechtemanagement.

Hauptsächlich wird dieses Format bei der Nutzung von Windows-Betriebssystemen gebraucht, in Verbindung mit dem Windows Media Player. Es ist das Hauptformat für Streaming-Media des Players. Es gibt aber auch andere Software-Player, die ebenso das Dekodieren (Umwandeln) von WMV-Dateien beherrschen und dieses Dateiformat abspielen können. Falls dies nicht der Fall ist, kann man sich auch einen WMV Converter downloaden und mit dem Programm die Dateiformate umwandeln.

Bild

Den Windows Media Player kann man sich kostenlos bei Microsoft downloaden.

Zurezeit existieren mehrere Versionen von WMV (alle ähnlich vom Aufbau wie MPEG-4):

  1. WMV1 
  2. WMV3
  3. WMV7 
  4. WMV9

Die Formate WMV7 und WMV9 sind jedoch fast identisch. Sie sind mit den Versionen 7.0 und 9.0 des Windows Media Players erschienen und werden deshalb so bezeichnet.
WMV9 hat Video Codec 1 (VC-1) implementiert. Dadurch hat das Dateiformat enorme Votrteile in Bezug auf die Bildqualitzät, denn es untersützt die Interpolation (mathematisches Verfahren von Informationsübertragung)  von Halb- und Viertel-Pixeln.
Das Format wurde auch für die HD-DVD und die Blu-Ray-Disc übernommen.

Eine neue Variante von WMV ist das Format Windows Media Video High Definition (WMVHD).

Ein Nachteil dieses Dateiformats ist, dass handelsübliche DVD-Player dieses Format nicht kennen. Auch Apples QuickTime benötigt unter Mac OS zur WMV-Wiedergabe eine QuickTime-Erweiterung oder seperate Player, die auf das Format abgestimmt sind.

WMV Logo

Quelle: Wikipedia und eigenes Wissen

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Tonwerte

Was sind eigentlich Tonwerte?

Der Begriff Tonwert bezeichnet die unterschiedlichen Helligkeitsabstufungen bzw. den Farbwert eines Bildes. Bei digitalisierten Bildern kann jeder Pixel einen Tonwert annehmen.

Die Tonwerte bei einem digitalen RGB Bild werden in Bit pro Kanal angegeben. Ein digitalisiertes RGB-Farbbild besteht aus drei Farbkanälen: Rot, Grün und Blau. Hier lässt es sich in drei Halbtonbilder in den Grundfarben aufteilen. Mischt man diese drei Farbkanäle, ergibt sich die Farbe der einzelnen Pixel. In einem Foto mit 8 Bit Farbtiefe besteht das Spektrum aus 256 Tonwerten pro Farbkanal. Das heißt, dass jeder Pixel einen Wert zwischen 0 und 255 annehmen kann (bei einem Graustufenbild). Null ist dann Schwarz und 255 ist hellstes Weiß.
Daraus folgt; Je höher der Tonwert, desto heller der Pixel.

Im CMYK Modus besteht das Bild aus 4 Kanälen.
Hier gilt; je höher ein Tonwert ist, desto dunkler ist der Pixel.

WAS IST EIN HISTOGRAMM UND WIE STEHT ES IN VERBINDUNG ZU DEN TONWERTEN?

Als Histogramm bezeichnet man die grafische Darstellung der Tonwertverteilung eines Bildes. Der Begriff ist auch bekannt unter der „Tonwertkurve“ .

Das Histogramm zählt zu jeder Helligkeitsstufe die Anzahl der Pixel und stellt sie in Form eines nach oben ragenden Balkens dar. Dadurch, dass die Balken über den Tonwerten so eng nebeneinander liegen, entsteht der Eindruck einer geschlossenen Grafik.

Die Tonwertverteilung wird in einem Koordinatensystem mit zwei Achsen abgebildet: Auf der x-Achse befinden sich die Tonwerte von schwarz (0, ganz links) bis weiß (255, ganz rechts). In der Mitte liegt die Mitteltonhöhe. Die y- Achse zeigt, wie häufig die jeweiligen Tonwerte im Bild vorhanden sind.

histogramm-i

Anhand des Histogramms ist es uns möglich eine genaue Tonwertkorrektur vorzunehmen. Hilfreich ist dies oftmals bei der Fotografie in Belichtungssituationen. Bei den meisten neuen Digitalkameras ist auf dem Display solch eine Grafik abgebildet:

SONY DSC

Auf dem linken Bild ist zu erkennen, dass sich die Tonwertkurve überwiegend im linken Bereich erstreckt und das Bild somit einen dunklen Tonwert hat. Auf dem rechten Bild ist genau das Gegenteil zu erkennen.

 

digitalkamera-histogramm

 

WOZU BENÖTIGE ICH DIE GRADATIONSKURVE?

Gradationskurven  sind ein wichtiges Werkzeug zur Verbesserung von Fotos und Bildern. Die Anwendung erfolgt mit entsptrechenden Bearbeitungsprogrammen, wie z.B. Photoshop.

tonwerte-und-gradationskurven-schritt-7

Im Hintergrund der Kurve scheint das Histrogramm durch.
Öffnet man das Gradationkurvenwerkzeug, sieht man eine gerade Linie, die im 45°-Winkel ansteigt.
Auf der x-Achse sind die ursprünglichen Tonwerte von schwarz bis weiß  verzeichnet, und auf der y-Achse die veränderten Tonwerte.
Durch Verändern der ursprünglich diagonalen Gradationskurve werden Tonwerte in einem gewissen Bereich in hellere bzw. dunklere Tonwertbereiche verschoben.

Zum Bearbeiten muss man im Originalbild die Stellen mit einem Punkt markieren, wo man eine Veränderung vornehmen will.
Hier ein Beispiel:
kurvehgfh

Punkt Nr. 1: Eine Grenze für die Helligkeit wurde im Himmel gesetzt, über diesem Punkt soll nichts aufgehellt werden.

Punkt Nr. 2: Helligkeit, wo die Intensität der Aufhellung am größten werden soll

Endergebnis:

neu

Qulle:
http://www.scandig.eu/TonwerteHistogramm.html